Über die Geschichte des Hauses und die Entstehung des Namens „Adlerburg“ gibt es verschiedene Meinungen, und so manch sagenumwobene Geschichte hört man zuweilen am Schönberg verlauten.
Die wohl glaubwürdigste Version der Adlerburg-Geschichte liest sich wie folgt:
Über den Letthof (Adlerburg)
Der Letthof wurde etwa 1859 erbaut. Damals soll nach dem Hörensagen die "Adlerburg" neben den alten Letthof gesetzt und der alte Hof abgerissen worden sein.
Fest steht, dass der Letthof bereits 1789 als Haus Nr. 15 bestand. Eine Burg im mittelalterlichen Sinne kann es somit aber nicht gegeben haben.
Die Adlerburg steht erdgeschichtlich auf Liaskalk in 307,40 m ü.d.M. Bis ca. 60 m an das Haus heran reichen Gipsstollen. Schon 1904 wurde es als Gasthaus bewirtet.
Seit wann es den Namen „Adlerburg“ trägt, ist allerdings nicht eindeutig klar. Es wird vermutet, dass in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts die Baronin von Eickstedt – ihr Familienwappen ist heute noch das Motiv im Buntglasfenster am Treppenaufgang des Restaurants – ihrerseits die Bezeichnung Adlerburg einführte.
Nach ihrem plötzlichen Freitod gelangte das Anwesen über eine Brauerei letztlich in die Hände einer privaten Erbengemeinschaft, welche dieses bis heute verwaltet, vermietet und verpachtet.
